Birth Stories

Roseys Geschichte

Ich hatte eine Abmachung mein Baby mit Hebammen an der Kalifornischen Küste zu haben, die ungefähr 1 1/2 Stunde vom mir entfernt ist. Es gab keine große Auswahl an Hebammen in meinem Gebiet. Da gab es nur eine Krankenhaushebamme für Geburten im Krankenhaus. Es gab Gerüchte über Hausgeburtshebammen, aber sie waren nicht durch die Krankenversicherung gedeckt und sie waren schwer ausfindig zu machen. Ich wollte wirklich mein Baby zu Hause bekommen, wenn es möglich war. Zu viele Horrorstories von Krankenhausgeburten hatte ich gelesen und gehört, und ich fühlte mich sicherer mein Baby zu Hause zu bekommen. Selbst war ich auch ein Hausgeburtsbaby-geboren auf der Farm so wie meine zwei Schwestern. Meine Schwangerschaft war normal, obwohl es einige Sorgen um meinen zu hohen Blutdruck gab. Ich war nicht besorgt und wußte, daß das Baby vor meinem Entbindungstermin kommen würde?

Ich hatte vorher einige Wehen, die kamen und gingen, die mich ca. 3 cm eröffneten und voll auf meinen Trip zur Küste vorbereiteten. (Das passierte gerade vor Erreichen meiner 36. Schwangerschaftswoche) ich war ein wenig wegen der Austofahrt dorthin besorgt. Die Straße ist lang und kurvig.

Der Plan war das Baby in einem Geburtshaus zu bekommen, das für Frauen von weiterher zur Verfügung stand und deswegen die Hebammen nicht zu deren Haus kommen konnten. In der 37. Schwangerschaftswoche in einer Vollmondnacht wachte ich ungefähr um 3 Uhr auf und mußte pinkeln. Ich errinere mich enttäuscht zu sein, daß ich noch keine Wehen gespürt hatte. Ich war sicher gewesen, daß dies die Nacht sein würde. Während ich pinkelte, hörte ich ein "blupp"-geräusch und spürte einen großen Schub einer warmen Flüßigkeit. ''Ich stand auf um zu sehen, ob meine Fruchtblase geöffnet war, oder ob es nur meine Einbildung war. Aber sicher war-Flüßigkeit tropfte an meinen Beinen herunter. Der Mond stand noch hoch und hell am Himmel. Ich rannte in mein Schlafzimmer und erzählte meinem Mann Aaron aufgeregt, daß meine Fruchtblase aufgegangen ist. Er fragte verschafen: "Sie waren's?" Ich lachte und holte mir ein Handtuch. Wir riefen, Suzan, eine unserer Hebammen, an. Sie sagte mir mich zurück in's Bett zu legen, bis meine Kontraktionen beginnen, stark und regelmäßig werden. Zurück ins Bett? Ich dachte, Wie verrückt!"

Aber ich legte mich hin, und schon bald fühlte ich meine ersten Kontraktionen. Es war viel intensiver als die "Braxton-Hicks"-Vorwehen die ich vorher schon einmal hatte. Erstaunlicherweise konnte ich für eine Weile schlafen.

Wenn ich nicht schlief war ich sehr entspannt. Zurückschauend realisiere ich, daß ich, die ganze Zeit über nichts "extra" nachdachte. Ich dachte nicht darüber nach, wie die Geburt sein würde, oder über die Tatsache, daß ich bald ein Neugeborenes in meinen Armen halten würde. Ich wußte es, aber ich dachte zu dieser Zeit nicht darüber nach.

Ungefähr um 6:30 Uhr rief ich meine Mutter Janet an, um ihr zu sagen, daß ich Wehen hatte und zu arangieren uns abzuholen. Sie wollte wirklich bei der Geburt dabei sein, und ihr Auto wahr größer und fuhr ruhiger. Außerdem bot sie uns an zur Küste zu fahren. Ich dachte, wenn ich sie einlade, würde das ihren Tag, ihr Leben sehr bereichern. Ich wahr ein wenig über meinen Mann besorgt, ob es angenehm für ihn wäre diese Geburt mit meiner Mutter zu teilen. Aber wie es sich herausstellte liefen die Dinge wundervoll zwischen den beiden. Meine Wehen wurden stärker und stärker, aber ich kam selbst gut mit ihnen zurecht und konnte mich auf die Fahrt vorbereiten. Ich hatte eine Tasse mit Himberblättertee, aß eine Banane und meine Vitamine. Hunger hatte ich nicht. Ich dachte nur, daß es gut wäre meinen Körper für die bevorstehende Arbeit zu stärken. Die Fahrt war besser als sonst, auch als die Wehen kontinuirlich stärker und intensiver wurden. Ich hatte ein Handtuch zwischen meinen Beinen, weil immer wieder etwas Fruchtwasser heraustropfte. Während mein Mann und meine Mutter weiterhin normale Gespräche vorne im Auto fährten, führten ich mich hinten schon etwas vernachläßigt während ich mich auf die Wehen konzentrierte. Meine Mutter, die wahrscheinlich meine Isolation spürte, fragte, ob ich überhaupt Wehen hätte weil sie meinte ich würde mich nicht wie jemand unter Wehen verhalten. Ich versicherte ihr, daß ich es bin. Danach entschied ich mich nicht selbst zu bemitleiden, oder mich irgendwie komisch zu fühlen, denn es würde eine lustige Erfahrung werden, wenn ich es nur zuließ. Wir waren gegen 8:00 Uhr losegefahren und es war nahezu 10:00 Uhr, als wir uns dem Geburtshaus näherten. Meine Kontraktionen wurden wirklich intensiver, als wir die letzten 2 oder 3 Meilen parallel zum Ozean fuhren. Sie kamen alle zwei oder drei Minuten. Ich ließ das alle wissen, und sie konnten meinen Verhalten ansehen, daß ich es ernst meinte. Sobald wir zum Geburtshaus kamen schoß meine Mutter zum Telefon und sagte den Hebammen, daß sie dachte, ich bin nahe zu gebären. Suzan war überrascht das alles zu hören, da sie nichts mehr seit 3 Uhr gehört hatte, als meine Fruchtblase gesprungen war. Innerhalb 10 min. was sie da. Als sie mich untersuchte, war ich 7 cm eröffnet. Alle waren überrascht, außer mir. Ich fühlte mich immer noch entspannt und klar. Die Kontraktionen waren stark genug, daß ich Aaron zu Hilfe nahm sie durchzustehen. Ich hang an seinen Schultern und lehnte meinen Kopf an ihn. Ich wippte leicht während dem Höhepunkt und versuchte meinen Mund entspannt zu lassen. Suzan kommentierte, daß ich mich nicht so verhalte, als wäre ich 7 cm eröffnet. Sie wäre immer sehr brummig an dieesem Punkt gewesen. Ich sah keinen Grund schlecht gelaunt zu sein. Dieser Gedanke schien sogar lächerlich. So brummig zu sein, hätte alles verdorben.

Suzan war beschäftigt alles vorzubereiten, die anderen Hebammen anzurufen und ihre Assistentin Dawn. Als Hebamme war Suzan sehr standhaft und es war Verlaß auf sie. Sie kontrollierte den kindlichen Herzton und hielt sich dann zurück, mir zu erlauben mich auf meine Instinkte zu verlassen um die Wehen zu überstehen. Ich fand die Toilette als den bequemsten Platz, den ich nur haben konnte. Ich mußte sowie ständig pinkeln. Nach einer Weile wollte ich wieder zurück in's Schlafzimmer gehen. Mir war wirklich heiß, dann wiederum kalt und übel (alles Zeichen der Übergangsphase, aber zu dieser Zeit habe ich das noch nicht einmal gemerkt.) Ich war völlig in mir. Ich fühlte mich nicht als "Ich". Ich schaute nicht umher, oder was andere Leute taten. Irgendwo weit weg wußte ich, daß meine Mutter Fotos machte und Suzan ihr Equipment sterilisierte. Ich bewegte mich zum Bett. Doch plötzlich merkte ich, daß ich brechen mußte. Leise sagte ich es Aaron, und sie holten schnell eine Schale. Gerade als die Assistentin Dawn ankam erbrach ich mich über das ganze Bett. Ich lachte und meinte zu ihr, daß sie ein gutes Gefühl für Timing hat. Da saß ich auf dem Bett mit dem großen Maleur. Nach dem Erbrechen fühlte ich mich viel besser.

Die Kontraktionen erreichten einen Punkt, wo ich keine Erleichterung mehr finden konnte. Die klitzekleine Pause zwischen ihnen, wenn dort überhaupt eine war, war trotzdem noch so heftig, daß mir der Gedanke kam ich solle versuchen mitzudrücken. Ich teilte es Suzan mit, sie sagte Dawn mich zu untersuchen um zu sehen, ob ich ganz eröffnet hatte. Dawn berichtete, daß sie nur noch den Kopf des Babys fühlen konnte und der Muttermund ganz weg war. Nach Gesprächen mit anderen Frauen dachte ich, daß die Preßperiode ziemlich einfach sei und eine Erleichterung von der Intensivität der Wehen. In Wirklichkeit war es extra harte Arbeit für mich und der intensivste Teil dieser ganzen Erfahrung. Körperlich fühlte ich mich nie nach drücken, ich hatte nur dauernd den Gedanken im Kopf, daß ich es tun solle.

Alles um mich herum schien besonders klar und funkelnd. Es war Mittag, und die Sonne schien durch's Fenster über dem Bett-ganz golden und heilig. Alle unsere Energien verbanden sich im Raum und es fühlte sich sehr entspannt an. Jeder hatte eine Arbeit zu tun. Meine Mutter machte Fotos und Dawn erwärmte Olivenöl und warme Waschlappen. Die warmen Waschlappen waren eines der sich am schönsten für mich anfühlenden Dinge. Sie lieferte mir außerdem Instruktionen wie und wann ich zu drücken hatte, die so im Einklang mit waren, was ich tat, daß ich fast dachte, sie könne es selbst nachempfinden. Sie war mein Fels in der Brandung, meine Stabilität, holte mich zurück, wenn mein Körper mit den Kontraktionen überansprucht war. Aaron war auf Suzans anderer seite auf dem Bett, machte es mir bequem, massierte mich und stützte mich beim Hocken. Das war lustig, denn Suzan und Dawn schlugen mir vor, die Hocke zu probieren und ich sagte, "Nein, das klingt zu heftig." Und sie sagten gemeinsam mit meiner Mutter: "Das ist doch, was du willst! Du mußt dich darauf einlassen." So machte ich es. Ich ackte und drückte und legte mich wieder hin wenn die Wehe vorüber war. Sie fragten, ob ich den Kopf des Babys anschauen möchte, und ich konnte nicht glauben, daß ich schon so weit war ihn zu sehen, da ich noch gar nicht viel gedrückt hatte. Magischerweise erschien ein Handspiegel, und ich sah den lila-grauen, gedrückten kleinen Teil vom Kopf meines Babys. Der Speigel half mir meine Kräfte zu vereinen. Beim Hocken schaute ich herunter, wenn ich drückte und war so beschäftigt, daß der Schmerz weitweg erschien. Die Hebammen fragten Aaron, ob er das Köpfchen fühlen möchte und als er das tat, was ich total erstaunt. Als sich die Geburt näherte übernahm Dawn die Leitung und handtierte mit dem Waschlappen und warmen Öl. Sie leitete mich durch einige besonders starke Preßwehen, und ich schrie, daß es weh tut. Ich sagte es als Fakt, nicht als Beschwerde. Ich brauchte einfach eine Erleichterung. Dann erwähnte ich, daß es gleich über-und-unterhalb meinem Geburtskanal wehtat. Sie schauten es sich an, und sahen, daß es dort an beiden Stellen riß. Aber was kann man tun außer Weitermachen? Ich mußte, ich hatte keine Wahl außer Weiterdrücken. Es war schwer. Als der Kopf stieg, war ich ziemlich müde. Es war einfach so heftig. Ich drückte ein letztes Mal und der Kopf des Babys war draußen, ganz lila, zerdrückt und schaute meinen rechten Oberschenkel an. Seinen Kopf anzuschauen brachte mir ein Lächeln. Ich konnte wirklich nicht mehr drücken, also half Dawn das Baby herauszuziehen und plazierte ihn auf meinem Bauch. Den ganzen Schmerz und die Anstrengung, die ich noch im Moment vorher gefühlt hatte, waren komplett verschwunden. Ich kannte mein Baby sofort nachdem ich es sah. Ich kontrollierte, ob es ein Junge oder Mädchen ist, er war definitiv ein Junge! Er weinte ziemlich , um zu sagen: "Ich bin da!" Ich sagte ihm, er könnte aufhören zu schreien indem ich sagte: "Hi Baby" und redete mit ihm. Er war ganz pink, dick und gesund. Sofort nahm er Augenkontakt mit mir auf und tröstete sich selbst indem er seine Faust in den Mund steckte. Ich versuchte ihn hoch auf meine Brust zu ziehen, aber Dawn stoppte mich, weil seine Nabelschnur nicht lang genug war. Meine Plazenta kam kurz nachdem die Nabelschnur aufhörte zu pulsieren und Aaron schnitt sie durch. Ich zog das Baby auf meine Brust, und er begann sofort zu trinken, als wenn er es schon einmal davor gemacht hätte. Aaron kuschelte sich neben uns und lernte unser neues Kindk. Ich war genug gerissen, so daß einige Stiche gemacht wurden, aber meine ganze Aufmerksamkeit galt voll unserem Kind, so kümmerrte es mich kein bißchen. Es war etwas nach 13:00 Uhr.

Nachdem wir ungefähr eine Stunde Zeit mit dem Baby verbracht hatten, wogen wir ihn und fanden heraus, daß er genau 8 Pfund wog. Kurz danach hatten wir die beste Mahlzeit meines Lebens. Die ganze Arbeit hinterließ mich ganz schön hungrig.

Nach dem Essen ging ich mit Hilfe von Aaron duschen, während meine Mutter das Baby hielt. Die Hebammen waren zufrieden wie die Dinge verlaufen waren und machten Witze, daß sie nicht einmal lange aufblieben mußten.


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It's not just the making of babies, but the making of mothers that midwives see as the miracle of birth.

-- Barbara Katz Rothman, Sociologist, Author of The Tentative Pregnancy, Genetic Maps and Human Imaginations and other books.



The Misoprostol/Cytotec Controversy

Zehn weitere Geburtsgeschichten aus der Originalausgabe von Ina Mays neuem Buch (Die selbstbestimmte Geburt), die nicht in der deutschen Ausgabe enthalten sind.